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Anti-Doping Gesetz

Im November 2014 stellten das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium für Gesundheit den ersten Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes vor. Nach Prüfung von Stellungnahmen verschiedener Institutionen und Beratungen billigte der Bundesrat im November 2015 das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Bekämpfung von Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz – AntiDopG), das am 17. Dezember 2015 mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft trat.

Das Anti-Doping-Gesetz ersetzt die bisherigen strafrechtlichen Anti-Doping-Tatbestände des (Arzneimittelgesetzes) AMG; die sportrechtlichen Anti-Doping-Regelwerke bleiben mit der Einführung des AntiDopG dennoch weiterhin maßgebliche, sportrechtliche Grundlagen der Fachverbände.

Mit der Einführung neuer Straftatbestände dient das AntiDopG der Bekämpfung des Einsatzes von Dopingmitteln und –Methoden im Sport, um die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler zu schützen, die Fairness und Chancengleichheit bei Sportwettbewerben zu sichern und damit zur Erhaltung der Integrität des Sports beizutragen. So ist beispielsweise Selbstdoping strafbar; aber auch der unerlaubte Umgang und die unerlaubte Anwendung zu Dopingzwecken ist Bestandteil des AntiDopG. Die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Ermittlungsbehörden, NADA und Gerichten wurde gesetzlich geregelt und trägt mit der Übernahme des Ergebnismanagements und Sanktionsverfahren durch die NADA zu einer Intensivierung des Anti-Doping-Kampfes im Bundesverband Deutscher Gewichtheber bei.

 

Wichtige Dokumente zum Download

Gesetz gegen Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz - AntiDopG) (Stand 01.12.2015), deutsch
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NADA Fact Sheet zum Anti-Doping-Gesetz (Stand 01.03.2016), deutsch
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